Brennnessel ist mehr als ein Unkraut: Aus den Blättern lässt sich ein milder, grasig schmeckender Kräutertee kochen, junge Triebe landen in Suppe und Pesto, und im Garten dient die Pflanze als Dünger und Schmetterlingsfutter. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick – sachlich, mit Quellen im Hintergrund und ohne Heilversprechen.

Brennesseltee zubereiten
Pro Tasse (200 ml) übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel getrocknete Blätter mit kochendem Wasser, lassen den Tee zugedeckt 8 bis 10 Minuten ziehen und seihen ihn ab. Mit einem Spritzer Zitrone oder Pfefferminze schmeckt er milder. Die Details stehen auf der Seite Zubereitung, Kombinationen mit anderen Kräutern im Beitrag Brennesseltee mischen.
Wirkung und Grenzen
Traditionell wird Brennnesselkraut als durchspülender Tee getrunken. Vieles, was im Internet über die Pflanze steht, ist dagegen nicht belegt. Eine ehrliche Einordnung finden Sie unter Wirkung. Zu den einzelnen Fragen:
- Inhaltsstoffe – was in den Blättern steckt
- Abnehmen – was der Tee kann und was nicht
- Nebenwirkungen und Schwangerschaft
- Abends trinken?
Wichtig: Brennesseltee ist ein Lebensmittel bzw. traditionelles Kräuterprodukt, kein Medikament. Er kann eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Wenn Sie Medikamente einnehmen, schwanger sind oder Herz- oder Nierenprobleme haben, sprechen Sie die Anwendung vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Selber sammeln und aufbewahren
Die besten Blätter finden Sie im Frühjahr, gesammelt fern von Straßen und gespritzten Feldern. Wie Sie richtig ernten, trocknen und lagern, lesen Sie unter Brennnesseln sammeln und trocknen. Getrocknet halten sich die Blätter in einem dichten, dunklen Gefäß etwa ein Jahr. Fertigen Tee gibt es auch in Apotheke und Handel; achten Sie auf die Angabe „Brennnesselkraut“.
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